Zahnfleischrückgang entsteht durch Zahnfleischerkrankungen, falsche Putztechniken sowie bestimmte parafunktionelle Gewohnheiten wie Zähneknirschen oder das Beißen auf harte Gegenstände. Wird er nicht behandelt, kann er zu Zahnkaries führen.
Es handelt sich um einen Zustand, bei dem das Zahnfleisch in Richtung der Zahnwurzel verschoben wird. Alle Altersgruppen können betroffen sein. Zahnfleischrückgang kann bei Zahnfleischerkrankungen auftreten, aber auch bei gesundem Zahnfleisch durch übermäßige Kräfte entstehen.
Bei Krankheiten wie Parodontitis, die alle Gewebe um den Zahn herum betreffen, kann das Zahnfleisch zurückgehen, wenn der Knochen um die Zahnwurzel resorbiert wird.
Die Verwendung einer harten Zahnbürste, traumatisches Zähneputzen, übermäßige Kräfte während der kieferorthopädischen Behandlung, schlecht abgeschlossene Restaurationen oder Zahnfüllungen sowie Zähneknirschen können ebenfalls Zahnfleischrückgang verursachen.
Zahnfleischrückgang erfordert nicht immer eine Behandlung.
Wenn eine Behandlung erforderlich ist, wird das Zahnfleischgewebe in der Regel aus einem geeigneten Bereich im Mund entnommen und über die zurückgegangene Stelle transplantiert (Zahnfleischtransplantate). Es kann auch chirurgisch mit gebrauchsfertigen Materialien durchgeführt werden, die sich in Zahnfleischgewebe umwandeln können. Zahnfleischrückgang kann zu Zahnempfindlichkeit führen. In solchen Fällen können Empfindlichkeitsbehandlungen angewendet werden, ohne direkt in den Rückgang einzugreifen.
Chirurgische Eingriffe bei Zahnfleischrückgang werden unter lokaler Betäubung durchgeführt. Die Heilung ist eine Woche nach der Operation weitgehend abgeschlossen, die endgültigen Ergebnisse zeigen sich in der Regel nach der vierten Woche.
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