Zahnästhetik

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Ästhetische Zahnheilkunde

 

Probleme, die Gegenstand der ästhetischen Zahnheilkunde sind

  • Verfärbte Zähne
  • Gebrochene, abgenutzte oder beschädigte Zähne
  • Schiefe oder gedrehte Zähne
  • Zahnzwischenräume
  • Freiliegende Zahnwurzeloberflächen infolge von Zahnfleischrückgang
  • Ästhetische Probleme durch Zahnabnutzung

Vor der Planung einer ästhetischen Behandlung sind eine korrekte Diagnose und eine objektive Bewertung die wichtigsten Faktoren für den Erfolg.

Das Smile Design ist die allgemeine Bezeichnung für eine Reihe ästhetischer Zahnbehandlungen, die durchgeführt werden, damit Menschen gesünder und glücklicher lächeln können.
Zu den wichtigsten angewandten Methoden gehören:

  • Zahnaufhellung
  • Rosa Ästhetik (Zahnfleischästhetik)
  • Laminat-Veneers
  • Zirkoniumkronen
  • Implantatbehandlungen
  • Kieferorthopädische Behandlung
  • Kosmetische Zahnkorrekturen

Bild 1: Unser Patient, den wir gemeinsam mit unserem Zahnarzt in unserer Klinik begrüßt haben.

Die am häufigsten verwendeten Methoden der Zahnästhetik

 

1. Zahnfleischästhetik (Rosa Ästhetik)

Für natürlich, gesund und ästhetisch wirkende Zähne ist auch das Erscheinungsbild des Zahnfleisches von großer Bedeutung.
Die gesunde Form, Symmetrie und Farbe des Zahnfleisches sind unverzichtbare Bestandteile eines schönen Lächelns. Ein übermäßiges Sichtbarwerden des Zahnfleisches beim Lächeln oder Sprechen (Gummy Smile) kann die Gesichtsästhetik negativ beeinflussen.

In solchen Fällen können Position, Form, Kontur und Verfärbungen des Zahnfleisches durch chirurgische Eingriffe leicht korrigiert werden. Diese Behandlungen verbessern die Ästhetik des Lächelns deutlich, indem sie das Erscheinungsbild der Zähne harmonisieren.

Verwendete Methoden:

  • Gingivektomie: Chirurgische Entfernung von überschüssigem Zahnfleischgewebe. Wird meist bei entzündungs- oder medikamentenbedingten Wucherungen angewendet.
  • Gingivoplastik: Formung gesunden Zahnfleischgewebes. Kann allein oder zusammen mit einer Gingivektomie durchgeführt werden.

Diese Eingriffe werden in der Regel unter örtlicher Betäubung mit Laser oder klassischen Methoden durchgeführt.

Bereits kleine Eingriffe am Zahnfleisch können das ästhetische Erscheinungsbild des Gesichts deutlich verbessern. Vor ästhetischen Porzellan-/Keramikanwendungen sollte das Zahnfleisch immer beurteilt werden. Falls erforderlich, verbessern chirurgische Korrekturen vor der Keramikanwendung das ästhetische Ergebnis erheblich.

2. Porzellan-Laminat-Veneers (Blattveneers)

Heute gehören sie zu den beliebtesten Methoden der ästhetischen Zahnheilkunde.

Das lateinische Wort „Lamina“ bedeutet „Blatt“ und beschreibt sehr dünne Porzellanrestaurationen, die mit speziellen Klebstoffen auf die Vorderfläche der Zähne geklebt werden.

Es wird nur minimal Substanz von der Vorderseite der Zähne abgetragen. Nach der Abdrucknahme werden die Veneers im Labor hergestellt und in der zweiten Sitzung befestigt.

Laminat-Veneers können in folgenden Fällen angewendet werden:

  • Verfärbungen, die sich durch Bleaching nicht beheben lassen
  • Angeborene Strukturstörungen
  • Schließen von Zahnlücken (Diastema)
  • Leichte Zahnfehlstellungen oder Fälle ohne Wunsch nach kieferorthopädischer Behandlung
  • Gebrochene, abgenutzte oder bereits restaurierte Zähne

Vorteile:

  • Sehr geringer oder kein Substanzabtrag der Zahnstruktur (0,3–0,5 mm)
  • Langlebig und farbstabil
  • Natürliches und dauerhaft ästhetisches Erscheinungsbild

Hinweis: Nicht geeignet für Personen mit parafunktionellen Gewohnheiten wie Nägelkauen, Stiftbeißen oder Zähneknirschen.

3. Vollkeramische Kronen und Brücken

Sie werden bei Zähnen eingesetzt, die durch Karies, Frakturen oder Abrieb stark geschädigt wurden, zum Ersatz fehlender Zähne mittels Brückenprothesen sowie für ästhetische Korrekturen.

Da diese Restaurationen keine Metallunterstruktur besitzen, bieten sie eine Ästhetik und Lichtdurchlässigkeit, die natürlichen Zähnen sehr nahekommt.

Vorteile:

  • Kein Risiko einer Metallallergie
  • Keine dunklen Verfärbungen am Zahnfleischrand
  • Lichtdurchlässigkeit ähnlich natürlicher Zähne

4. Overlay-, Onlay- und Inlay-Restaurationen (Porzellanfüllungen)

Werden bei Zähnen mit großem Substanzverlust durch Karies oder Frakturen sowie bei geschwächten Zähnen nach einer Wurzelkanalbehandlung angewendet.

Sie sind langlebiger als herkömmliche Füllungen und gleichzeitig substanzschonender als Kronen.

Behandlungsablauf:

  • Kariöse Bereiche werden entfernt und der Zahn passend vorbereitet.
  • Digitale oder klassische Abdrücke werden genommen und ins Labor geschickt.
  • Die angefertigte Porzellanrestauration wird mit speziellen Klebstoffen befestigt.

Vorteile:

  • Maximale Erhaltung gesunder Zahnsubstanz
  • Ästhetisch, langlebig und dauerhaft
  • Hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Kaubelastungen

 

5. Kosmetische Konturierung

Dabei werden natürliche Zähne durch minimale Abschleifungen neu geformt.

Dazu gehören die Korrektur von Schneidekanten, das Abrunden scharfer Ecken sowie die Reparatur kleiner Frakturen.

6. Direktes Komposit-Bonding

Bonding ist die Wiederherstellung kariöser, gebrochener oder beschädigter Zahnbereiche mit Kompositmaterialien. Es wird zum Schließen kleiner Zahnlücken, zur Korrektur leichter Fehlstellungen und zur Verbesserung von Verfärbungen eingesetzt.

Mit minimalem Substanzabtrag werden spezielle Kompositmaterialien aufgetragen, die ein hochästhetisches Ergebnis ermöglichen.

Vorteile:

  • Kann in nur einer Sitzung abgeschlossen werden
  • Erhalt der Zahnsubstanz
  • Ästhetische und vergleichsweise kostengünstige Lösung

Da sich die Materialien mit der Zeit verfärben können, kann je nach Ernährungs- und Putzgewohnheiten des Patienten eine regelmäßige Erneuerung erforderlich sein.

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