Kiefergelenkbehandlungen
Das Kiefergelenk ist ein gelenkähnlicher Mechanismus zwischen Schädel und Unterkieferknochen. Es befindet sich auf beiden Seiten des Kopfes direkt vor den Ohren.
Dieses Gelenk ermöglicht Bewegungen des Kiefers nach oben, unten, rechts und links und erlaubt dadurch das Sprechen, Kauen und Gähnen. Das Kiefergelenk wird durch die umliegende Muskulatur gesteuert.
Anzeichen von Kiefergelenkserkrankungen
Menschen mit Kiefergelenkbeschwerden können vorübergehend oder dauerhaft starke Schmerzen und Unwohlsein verspüren. Diese Beschwerden treten bei Frauen häufiger auf als bei Männern. Besonders häufig kommen sie bei Menschen mit hohem Alltagsstress vor, insbesondere bei Personen mit Zähneknirschen oder Zähnepressen (Bruxismus).
Symptome bei Kiefergelenkserkrankungen
Zusätzlich treten häufig Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Ohrenschmerzen, Schulterschmerzen und Ohrgeräusche (Tinnitus) auf.
Behandlungsmethoden
Die Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen variiert individuell. Die Maßnahmen reichen von einfachen Selbsthilfemaßnahmen über konservative und medikamentöse Therapien bis hin zu Injektionen und chirurgischen Eingriffen. Fachärzte empfehlen in der Regel zunächst konservative Behandlungsmethoden.
Medikamentöse Behandlungen
Die vom Arzt verordnete medikamentöse Therapie ist meist der erste Behandlungsschritt.
Bei Patienten mit Zähneknirschen oder Zähnepressen helfen Muskelrelaxantien und Schmerzmittel, die Kiefermuskulatur zu entspannen und Schmerzen zu lindern.
Nachtschienen und TME-Splints
Nachtschienen und TME-Splints sind Apparaturen, die auf die oberen oder unteren Zähne gesetzt werden und die Zähne während der Anwendung in einer bestimmten Position halten.
Diese Schienen schützen die Zähne vor Schäden durch Knirschen und/oder Pressen und helfen gleichzeitig dabei, die Zahnkontakte auszugleichen.
Korrigierende Behandlungen
Fehlende Restaurationen sowie Kronen- oder Brückenversorgungen bei restaurationsbedürftigen Zähnen können dazu beitragen, die Bissbeziehung und die Gelenkposition wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Vermeidung übermäßiger Kieferbewegungen
Bewegungen, die das Kiefergelenk belasten, sollten vermieden werden.
Kaugummikauen, übermäßiges Gähnen, Schreien oder langes Singen sollten eingeschränkt werden.
Außerdem sollte vermieden werden, das Kinn beim Sitzen auf die Hand zu stützen oder beim Telefonieren das Telefon zwischen Schulter und Ohr einzuklemmen, da dies das Gelenk zusätzlich belastet.
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