Tut es weh, eine Wurzelkanalbehandlung durchzuführen?
Die Wurzelkanalbehandlung ist ein Verfahren, das sowohl vom Zahnarzt als auch vom Patienten Geduld und Engagement erfordert. Wenn erforderlich, wird Ihr Zahnarzt vor der Behandlung eine Betäubung am betroffenen Zahn und dem umliegenden Bereich durchführen. Die dadurch erzielte Taubheit sorgt dafür, dass der Patient keine Schmerzen verspürt.
Hat jeder Zahn eine unterschiedliche Anzahl von Wurzelkanälen?
Die Schneide- und Eckzähne im Frontbereich des Mundes haben in der Regel 1 Wurzel. Die kleinen Prämolaren an den Seiten besitzen meist 1–2 Wurzeln. Die großen Molaren im hinteren Bereich des Mundes haben normalerweise 3 Wurzeln und 3 oder 4 Kanäle.
Wie wird eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt und wie lange dauert sie?
*Ziel des Füllens der Wurzelkanäle ist es, den Kanalraum hermetisch abzudichten und eine Barriere gegen Mikroorganismen und Gewebeflüssigkeiten zu schaffen. So kann der Zahn erfolgreich im Mund verbleiben, auch wenn er nicht mehr vital ist.
*Die Wurzelkanalbehandlung wird in der Regel in einer einzigen Sitzung abgeschlossen, abhängig vom Zustand des Zahns und der Entscheidung des Zahnarztes. Bei infizierten Zähnen kann die Behandlung jedoch mehrere Sitzungen erfordern.
*Die Kosten der Wurzelkanalbehandlung variieren je nach Anzahl der Kanäle und Zustand der Infektion. Für Preisinformationen können Sie eine kostenlose Beratung in unserer Klinik in Anspruch nehmen.
Wird nach einer Wurzelkanalbehandlung Schmerz empfunden?
Nach der Behandlung kann es zu leichten Schmerzen und Empfindlichkeiten im Zahn kommen, dies ist jedoch vorübergehend. Am besten ist es, die Seite des Mundes mit dem behandelten Zahn für einige Tage nicht zu belasten oder ein entzündungshemmendes Medikament einzunehmen. Die Empfindlichkeit verschwindet in der Regel nach kurzer Zeit.
Wie kann man erkennen, ob eine Wurzelkanalbehandlung fehlgeschlagen ist?
Die Erfolgsquote korrekt durchgeführter Wurzelkanalbehandlungen liegt bei 90–95 %. Eine Wurzelkanalbehandlung kann fehlschlagen, wenn Pulpagewebe in den Wurzeln zurückbleibt (z. B. aufgrund eines unbehandelten oder übersehenen Kanals), wenn die Wurzelkanalfüllung unzureichend ist, wenn Mikroorganismen in den Kanal eindringen, während des Eingriffs eine Perforation auftritt oder Risse zwischen den Wurzeln entstehen. Nach einer fehlgeschlagenen Wurzelkanalbehandlung treten oft Schmerzen beim Beißen oder spontan auf.
Kann eine Wurzelkanalbehandlung erneut durchgeführt werden?
In den meisten Fällen wird das Problem durch eine erneute Wurzelkanalbehandlung gelöst, wobei vorhandene Fehler korrigiert werden. Die alte Wurzelkanalfüllung wird entfernt, der Wurzelkanal des Zahnes erneut geformt und gereinigt und anschließend wieder aufgefüllt.
Wenn auch dieses Verfahren nicht erfolgreich ist, wird ein chirurgischer Eingriff namens Wurzelspitzenresektion (Apikoektomie) durchgeführt. Dabei wird die Zahnwurzel freigelegt; der Bereich und das umliegende Gewebe werden chirurgisch gereinigt und verschlossen. Sollte auch dieser chirurgische Eingriff keine Lösung bringen, kann eine Zahnextraktion als angemessen angesehen werden.
Wenn keine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt wird, kann fortschreitende Karies größere Schäden an der Zahnmark und den umliegenden Geweben verursachen. Dies kann zu Zahnfrakturen und Infektionen im umliegenden Gewebe führen, und im weiteren Verlauf kann der Zahn verloren gehen.
Die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung variieren je nach Anzahl der Kanäle im Zahn und dem Zustand der Infektion. Für Preisinformationen können Sie eine kostenlose Untersuchung in unserer Klinik vereinbaren.
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