Im Volksmund als weiße Füllungen bekannt, handelt es sich hierbei um zahnfarbene ästhetische Füllungen. Sie bestehen aus kompositbasierten Materialien. In der weichen, formbaren Phase werden sie auf den Zahn aufgebracht und anschließend mit einer Halogen- oder LED-Lichtquelle gehärtet. Sie verbinden sich chemisch mit dem Zahn. Eine gut ausgeführte Kompositfüllung ist oft schwer zu erkennen.
Was ist Kompositharz?
Harze, die sich mithilfe von Adhäsivsystemen an Schmelz- und Dentingewebe binden lassen, wurden erstmals 1962 entwickelt. Obwohl diese Systeme im Laufe der Jahre einige strukturelle Veränderungen erfahren haben, sind sie bis heute erhalten geblieben und werden weiterhin weiterentwickelt.
Haltbarkeit von Kompositfüllungen
Mit der fortschreitenden Technologie wurde die Haltbarkeit der von uns verwendeten Kompositfüllungen erhöht. Nach der Entfernung der Karies verbindet sich das Kompositmaterial chemisch mit dem verbleibenden Zahngewebe und macht den Zahn widerstandsfähiger gegen Brüche.
Wie lange halten Kompositfüllungen?
Obwohl die Lebensdauer je nach ausgewähltem Material, Präzision der Anwendung, Mundhygiene des Patienten und Ernährungsgewohnheiten variieren kann, leisten Kompositfüllungen im Allgemeinen über einen langen Zeitraum zuverlässigen Dienst im Mund.
Weitere häufig gestellte Fragen und Antworten zu Kompositfüllungen
Können Kompositfüllungen in allen Zahnkavitäten verwendet werden?
Kompositfüllungen eignen sich besser für kleine bis mittlere Defekte. Bei Zähnen mit starkem Substanzverlust ist es jedoch ratsam, dem Patienten alternative Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.
Wie wird eine Kompositfüllung durchgeführt?
Vor dem Einsetzen einer Kompositfüllung wird die Zahnoberfläche gründlich gereinigt. Um die Haftfläche zu vergrößern, wird eine Fase (Bevel) vorbereitet. Baumwollrollen werden um den Zahn gelegt oder der Zahn mit einer Kofferdam isoliert. Zwischen Zahn und Kompositfüllung wird ein Bonding-Agent aufgetragen, um die Haftung zu gewährleisten. Das Bonding wird anschließend lichtgehärtet. Danach wird das Komposit in dünnen Schichten aufgetragen und lichtgehärtet. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die Kavität vollständig gefüllt ist.
Kann Komposit auf jeden Zahn aufgetragen werden?
Kompositfüllungen können sowohl an den Vorder- als auch an den Backenzähnen verwendet werden. An den Vorderzähnen dienen sie als Füllmaterial für kariöse, gebrochene oder abgenutzte Zähne, zur Verbesserung des Erscheinungsbildes verfärbter Zähne und zum Schließen von Zahnzwischenräumen (Diastema). An den Backenzähnen werden sie ebenfalls eingesetzt, da sie den Kaubelastungen standhalten.
Was sind die Vorteile von Kompositfüllungen?
Der größte Vorteil von Kompositfüllungen ist ihr ästhetisches Erscheinungsbild, da sie der Zahnfarbe entsprechen. Die Politur kann sofort nach dem Einsetzen der Füllung durchgeführt werden. Sie wirken natürlich und ästhetisch, verursachen keine allergischen Reaktionen und sind mit dem Mundgewebe verträglich.
Was sind die Nachteile von Kompositfüllungen?
Sie können vorübergehend Zahnempfindlichkeiten verursachen. Getränke wie Cola, Tee, Alkohol sowie Rauchen können zu Verfärbungen der Kompositfüllungen führen.
Verursacht eine Kompositfüllung Schmerzen?
Nach einer Füllung sind keine Schmerzen zu erwarten. Der Patient kann beim Kauen auf dem Zahn nur dann Schmerzen verspüren, wenn die Füllung zu hoch ist. Sobald die Höhe korrigiert wird, verschwindet der Schmerz. Je nach Tiefe der Karies kann eine Empfindlichkeit auftreten, die jedoch in der Regel innerhalb von 1–2 Wochen allmählich nachlässt und verschwindet.
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