Kieferorthopädie – Ablauf der Zahnspangenbehandlung

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  • Beim ersten Termin werden beim Patienten kieferorthopädische Röntgenaufnahmen wie Sefalometrie und Panorama-Röntgen gemacht. Eine Behandlung ohne Röntgenaufnahmen zu beginnen, ist absolut falsch. Auf den Röntgenbildern können Zustände sichtbar werden, die im Mund nicht erkennbar sind, aber den gesamten Behandlungsplan verändern könnten. Außerdem werden Fotos und Gipsmodelle zur Dokumentation des Ausgangszustands des Patienten genommen. Der Behandlungsplan wird auf Grundlage dieser Aufzeichnungen und Analysen erstellt.

  • In den nächsten 1–2 Terminen werden die geplanten Maßnahmen durchgeführt, und der Patient erhält Zahnspangen oder andere ausgewählte kieferorthopädische Geräte. Damit beginnt die Behandlung. Je nach Art der Behandlung finden Kontrolltermine alle 3 bis 10 Wochen statt. Anpassungen und Aktivierungen der Zahnspangen werden durchgeführt. Dieser Prozess setzt sich über die gesamte geplante Behandlungsdauer fort. Der Patient muss die Anweisungen des Arztes strikt befolgen, weshalb die Behandlung eine Zusammenarbeit zwischen Familie, Patient und Arzt erfordert.

  • In der Regel werden beim Anbringen der Zahnspange keine Schmerzen verspürt. Allerdings wird der Kieferorthopäde einen Wangenabhalter verwenden, und der Mund muss für längere Zeit offen bleiben, während der Patient im Stuhl sitzt und ein Speichelsauger verwendet wird. Dies kann ein trockenes Mundgefühl und Spannung in den Wangen verursachen. Aber das Anbringen der Zahnspange selbst ist schmerzfrei.

  • Kieferorthopädische Eingriffe sind im Allgemeinen blutungsfrei. In sehr begrenzten Fällen kann während der Behandlung jedoch Blutungen auftreten. Erstens: Wenn Ihr Arzt eine Mini-Schraube zur kieferorthopädischen Behandlung einsetzt, kann es an der Stelle der Schraube zu Blutungen kommen. Zweitens: Wenn der Arzt das Zahnfleisch leicht schneiden muss, um eine Klammer zu platzieren, kann es zu geringfügigen Blutungen kommen. Abgesehen von diesen Situationen treten während der kieferorthopädischen Behandlung keine Blutungen auf.

  • Das Behandlungsergebnis hängt von der Fachkenntnis und Sorgfalt des Arztes sowie der Mitarbeit des Patienten ab. Wenn alle Faktoren gegeben sind, beträgt der Behandlungserfolg 100%. Nach Entfernung der Zahnspange wird ein Retentionsgerät angebracht, um die Zähne in ihrer neuen Position zu halten. Die Art des Geräts wird vom Arzt je nach Ausgangs- und Endzustand des Patienten ausgewählt. Retentionsgeräte können klare Schienen, Mundschutz-ähnliche Apparaturen, herausnehmbare Gaumenplatten oder ein dünner Draht auf der Innenseite sein. Die ideale Retentionsdauer sollte etwa die Hälfte der aktiven Behandlungszeit betragen.

  • Während manche Fälle nur eine minimale Retention benötigen, kann in anderen Fällen eine längere Retentionszeit erforderlich sein. Retentionsgeräte werden schrittweise abgesetzt; die Behandlung wird niemals abrupt beendet.

Für Informationen zu Kieferorthopädischen Behandlungskosten oder bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter ozlem@dentamar.com.tr oder telefonisch/WhatsApp unter 0216 411 16 86 / 0533 302 77 78.