Bei Neugeborenen sollten die oberen und unteren Vorderzähne innerhalb von 6–9 Monaten durchbrechen, und bis zum Alter von 2,5–3 Jahren sollte das vollständige Milchgebiss vorhanden sein. Der Zeitpunkt des Zahndurchbruchs kann abhängig von Wachstum, Entwicklung, Geschlecht und hormoneller Aktivität variieren, sodass Zähne früher oder später erscheinen können.
Ab dem Zeitpunkt, an dem der erste Zahn sichtbar wird, wird die Mundpflege wichtig. Muttermilch ist entscheidend für die Gesundheit, das Wachstum und die Entwicklung des Babys, aber ihr Zuckergehalt – insbesondere wenn sie vor dem Schlafengehen gegeben wird – erhöht das Kariesrisiko deutlich. Während des Schlafs nimmt der speichelbedingte Schutz der Zähne ab, und der Zucker in der Muttermilch trägt zu frühkindlichen Karieserkrankungen bei, die in unserem Land zunehmend auftreten.
Die Wirkung der Muttermilch nimmt nach 6 Monaten ab. Laut der American Academy of Pediatrics ist das Stillen bis zu 2 Jahre nicht unbedingt erforderlich; ein Jahr Stillen gilt als ausreichend. Längeres Stillen kann zu Gewohnheiten wie Daumenlutschen führen, die die Mundgesundheit gefährden. Daher wird Stillen bis zu einem Jahr empfohlen. Wichtig ist, dass Kinder, die über das erste Jahr hinaus gestillt werden, nachts nicht mehr gestillt werden und die Zähne nach jeder Mahlzeit mit Mulltuch, Stoff oder Fingerbürste ohne Zahnpasta gereinigt werden. Ab 2 Jahren sollten Kinder mit elterlicher Unterstützung auf ihre eigenen Zahnbürsten umsteigen.
Nach dem Stillen stellen Flaschennutzung und das Hinzufügen von Zucker, Honig oder Schokoladenpulver zur Milch ein hohes Kariesrisiko dar. Die Zähne sollten nach jeder Mahlzeit geputzt oder bei fehlender Möglichkeit mit Wasser gespült werden. Karies ist ansteckend, daher sollten Eltern nicht denselben Löffel oder dieselbe Gabel wie ihre Kinder verwenden, um die Übertragung von Mundbakterien zu vermeiden.
Bei Vorschulkindern und Schulanfängern sind Snacks besonders wichtig. Zuckerhaltige Snacks, Fruchtsäfte, Cracker und Chips verbleiben lange im Mund, senken den pH-Wert und schaffen ein günstiges Umfeld für Karies. Daher sollten diese Lebensmittel idealerweise vermieden werden; falls sie gegeben werden, nur an bestimmten Tagen der Woche und danach gründliches Zähneputzen.
Zur Vorbeugung von Zahnkaries:
Alle 6 Monate zahnärztliche Kontrolluntersuchungen
Altersgerechte Zahnpasta wählen (Fluoridgehalt beachten)
Von einem Zahnarzt Schulung zur richtigen Mundhygiene erhalten
Zweimal täglich 2 Minuten Zähne putzen
Altersgerechte Präventionsmaßnahmen anwenden
Wir kümmern uns stets um Ihr Lächeln
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