Ein Zahnfleischabszess ist eine Entzündung im Bindegewebe des Zahnfleisches, die durch Bakterien verursacht wird, die durch jegliche Störung der Zahnfleischstruktur eindringen. Zum Beispiel kann durch Putztrauma oder das Kauen harter Nahrungsmittel die Gewebsintegrität gestört werden, wodurch hochvirulente Mikroorganismen in das Zahnfleisch gelangen. Es handelt sich um eine Läsion, die nur das Zahnfleisch betrifft, meist so groß wie ein Stecknadelkopf, leicht schmerzhaft und leicht erhaben.
Anfangs ist die Farbe rot und nimmt dann einen gelblichen Ton an. Sobald der Abszess abfließt, verschwindet der Schmerz, und die Heilung erfolgt problemlos. Im Frühstadium erscheint er als glänzende, glatte, rote Schwellung, und innerhalb von 1–2 Tagen sammelt sich eitrige Flüssigkeit an und wird fluktuierend. Meistens entleert sich der Abszess von selbst, die Region füllt sich mit Granulationsgewebe und die Heilung tritt ein. Patienten wird empfohlen, mit warmem Salzwasser zu spülen.
Wie kann man gesunde Zahnfleisch von einem Zahn mit Abszess unterscheiden?
Gesundes Zahnfleisch sollte eine Orangenschalen-ähnliche Textur und eine hellrosa Farbe haben. Bei gesundem Zahnfleisch treten keine Beschwerden wie Blutungen, Entzündungen, Schwellungen oder Rötungen auf. Bei Personen mit einem Zahnfleischabszess treten jedoch Symptome wie Entzündung, Schwellung und Schmerzen im Zahnfleisch auf. Bei fortgeschrittenen Abszessen können auch leichte Blutungen und Mundgeruch auftreten.
In der Regel verspüren Personen mit einem Zahnfleischabszess Schmerzen in den Zähnen in der Nähe des Abszesses.
Manchmal kann der Abszess, abhängig von seiner Größe, aufbrechen und das darin enthaltene Sekret kann austreten. Personen, die solche Symptome bemerken, sollten einen Zahnarzt aufsuchen, der die Ursache beseitigt und die notwendige Behandlung durchführt.
Werden bei jeder Parodontalbehandlung Antibiotika eingesetzt?
Bei der Behandlung von Parodontalerkrankungen wird die Anwendung systemischer Antibiotika nur in bestimmten Fällen und bei bestimmten Patienten empfohlen. Wenn ein Patient mit einer Parodontalerkrankung Schmerzen hat und das Problem durch eine Antibiotikatherapie behoben werden kann, kann eine Antibiotikabehandlung erfolgen. In Fällen, in denen die Einnahme von Antibiotika kontraindiziert ist, sollte der Patient jedoch darauf verzichten.
Bei einigen Patienten kann die alleinige Anwendung von Antibiotika ohne mechanische Behandlung unwirksam sein, da sich pathogene Mikroorganismen innerhalb einer gut organisierten Biofilmschicht befinden.
Antibiotika können vor Beginn der mechanischen Behandlung, zusammen mit der mechanischen Behandlung oder in der Erhaltungsphase nach Abschluss einer nicht-chirurgischen Parodontalbehandlung eingesetzt werden.
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