Implantation

Implantation

İmplant1Man sollte nicht vergessen, dass Zähne neben der Kaufunktion auch die Sprechfähigkeit, das Aussehen und sogar das Charisma einer Person beeinflussen. 
Aus diesem Grund hat der Verlust eines Zahnes physiologische als auch psychologische Folgen. Ein Implantat ist ein Ersatz für ein natürliches Zahn und ist dadurch eine endgültige und sehr gesunde Lösung für Zahnverluste. 

Was ist eine orale Implantologie? 
 
Ein Zahnimplantat besteht aus einer Platte, einer Schraube und einem Stift aus Metall bzw. Porzellan, der zu Behandlungszwecken anstelle eines fehlenden Zahns eingesetzt wird und für den Organismus überhaupt keine Nebenwirkungen hat. Zahnimplantate funktionieren genauso wie natürliche Zähne, nachdem sie mit der umgebenden Knochenstruktur verwächst sind. Ein Implantat sieht genau wie ein natürlicher Zahn aus und hat auch die typischen, natürlichen Eigenschaften. 
Eine Implantation ist ein sehr alter Eingriff, und zwar fast so alt wie die Menschengeschichte. Für Menschen in unterschiedlichen Zeitaltern war die Montage von Teilen auf den Kieferknochen als Ersatz für fehlende Zähne eine optimale Lösung. 
 
Als Material für Zahnimplantate wird heutzutage Metall-Titan oft bevorzugt. Titan ist ein Metall mit hervorragender Gewebeharmonie, der schon seit Jahrhunderten in unterschiedlichen Branchen der Medizin sicher angewendet wird. Titan wird in Form einer Wurzel, eines Zylinders oder einer Schraube verformt und nach besonderen Verfahren zur Anwendung als dentales Implantat bereitgestellt. 
 
Welchen Zweck hat eine Implantation? 
 
Physiologischer Knochenabbau aufgrund Zahnverlust bzw. Traumen führen dazu, dass sich das Volumen und das Niveau des Kieferknochens vermindert. Dadurch wird die Funktion der anzuwendenden Prothese verhindert. In diesem Fall sind Probleme beim Kauen und beim Sprechen unvermeidlich. 
Der grundsätzliche Zweck einer Implantation ist die Behandlung von Zahnlücken und von etwaigen fehlenden Funktionen von Implantaten und Prothesen, die sie unterstützen. 
 
In welchen Fällen kann eine Implantation durchgeführt werden? 
 Beim Fehlen eines einzelnen, mehreren oder allen Zähnen kann eine Implantation durchgeführt werden. 
 
Kann ich eine Implantation durchführen lassen?
 
 Ein Mensch

  • mit einer normalen Heilungskapazität für Wunden;
  • bei dem eine Mundhygiene möglich ist;
  • mit gesunden Knochen oder genügendem Potential an gesunden Knochen

 
Jeder, der nicht an einer Krankheit leidet, die eine Implantation beeinträchtigen würde, kann eine Implantationsbehandlung vornehmen lassen. Wenn sie sich selbst als dafür geeignet ansehen, so wird ihr Arzt sich auch noch entscheiden müssen, ob sie die richtige Wahl für diese Behandlung sind oder nicht.
 
Welche Vorteile hat eine Implantation? 
 
Die Implantation ist ein sicherer, dauerhafter und angenehmer Eingriff. Die Prothesen auf den Implantaten gelten als Ersatz für natürliche Zähne und bieten auch die gewöhnliche natürliche Struktur. Während der Behandlung von Zahnlücken werden gesunde Zähne nicht berührt. Diese Behandlung ist hinsichtlich sämtlicher anderer Prothese ziemlich nachhaltig.
 
 
Die Kieferchirurgie
Ärzte, die nach eine erfolgreichen fünf jährigen Ausbildung als Zahnarzt sowie noch einer fünf jährigen Doktoratausbildung im Bereich der Oral- und Kieferchirurgie, erhalten dann den Titel „Oral- und Kieferchirurg“. Während diesen Doktoratausbildungen nehmen die Studenten an sämtlichen Behandlung in ihrer Abteilung aktiv teil. Zudem nehmen sie auch noch an einem jährlichen Rotationsprogramm in verschiedenen Krankenhäusern teil, und zwar in folgenden Bereichen: Allgemeine Anästhesie, Intensivpflege, Nasen-Ohren-Hals, allgemeine Chirurgie. 
 
Deformationen an der Kiefer und am Gesicht
 
Die Entwicklung der Kiefer dauert bis zur Pubertät und ist eine komplexe Periode, die von vielen Faktoren beeinträchtigt werden kann. Negative Einwirkungen während dieser Periode können zu folgenden Problemen führen:
 
 
 
Disharmonie zwischen Unter- und Oberkiefer
 
 
Gekreuzte Zähne
 
 
Sprechfehler
 
 
Probleme beim Kauen, Schlucken und Beißen
 
 
Probleme beim Atmen.

Die Behandlung
 
Als Behandlung von Kieferfehlstellungen wird die chirurgische Korrektur der Kiefer bevorzugt. Vor dem chirurgischen Eingriff ist für die Korrektur von gekreuzten Zähnen sowie zur Vorbereitung der Kiefer für die Operation auch eine orthodentische Behandlung erforderlich. 
 
Während dem Eingriff werden eine oder gleich beide Kiefer, aus ästhetischer und funktioneller Sicht in die bestmögliche, geeignete Position gebracht und stabilisiert.
 
 
Kiefer- und Gesichtsdeformationen sind vom Anschein des Gesichts sofort erkennbar. Wenden sie sich an einen Oral- und Kieferchirurgen, wenn sie denken, dass sie eine Kieferfehlstellung oder einen Fehlbiss haben bzw. wenn die Asymmetrie an ihrem Gesicht sie stört. 
 
Als Behandlung von Kieferfehlstellungen wird die chirurgische Korrektur der Kiefer bevorzugt. Vor dem chirurgischen Eingriff ist für die Korrektur von gekreuzten Zähnen sowie zur Vorbereitung der Kiefer für die Operation auch eine orthodentische Behandlung erforderlich. 
 
Während dem Eingriff werden eine oder gleich beide Kiefer, aus ästhetischer und funktioneller Sicht in die bestmögliche, geeignete Position gebracht und stabilisiert (die 2 unteren Abb.). 
 
Kiefer- und Gesichtsdeformationen sind vom Anschein des Gesichts sofort erkennbar. Wenden sie sich an einen Oral- und Kieferchirurgen, wenn sie denken, dass sie eine Kieferfehlstellung oder einen Fehlbiss haben bzw. wenn die Asymmetrie an ihrem Gesicht sie stört. 
 
Zahnimplantate  
 
Nach einer nationalen Erhebung in den USA zwischen Oral- und Kieferchirurgen hat sich gezeigt, dass das Interesse von Patienten für Zahnimplantate rasch ansteigt. Es wurde festgestellt, dass sich die Anzahl von Zahnimplantationen gegenüber der Anzahl im Jahr 1986 3-fach vergrößert hat. Die Ursachen dafür, dass Patienten Zahnimplantate bevorzugen sind dagegen:
 
 
 
Verbesserung der normalen Ernährung und Sprechfunktion,
 
 
Eine bessere Gesichtsästhetik
 
 
Beschwerden durch Teilprothesen (herausnehmbare Prothesen)
Ein anderer wichtiger Grund für den Anstieg der Interessen an Implantaten ist die langfristige hohe Erfolgsrate sowie die Akzeptanz durch die Gesellschaft. 
 
Implantate werden bei der Behandlung von einzelnen Zahnlücken sowie aber auch bei der Rehabilitation von kompletter Zahnlosigkeit angewendet. Sie sollten sich bei einem Oral- und Kieferchirurgen und bei einem Protheseexperten untersuchen lassen, um herauszufinden ob sie ein geeigneter Kandidat für eine Implantation sind. Bei dieser Feststellung achtet man auch auf ihren allgemeinen Gesundheitszustand gemäß den klinischen und radiologischen Untersuchungsergebnissen, ihrer oralen Gesundheit sowie ihrer Kieferstruktur.  

Wie wird der Eingriff durchgeführt? 
 
Nach den Ergebnissen der durchgeführten Studien in den letzten Jahren hat sich herausgestellt, dass Schraubenimplantate aufgrund ihrer Anwendungsleichtigkeit und ihrem langfristigen Erfolg am meisten bevorzugt werden.
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Die Implantate werden in der Regel unter lokaler Betäubung mit einem einfachen Eingriff an die geeigneten Stellen auf den Kiefern eingepflanzt. Danach wird zwei Monate lang die Verschweißung mit dem Knochen abgewartet.
 
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In der nächsten Phase werden Trägerteile für die Prothesen auf die Implantate gesetzt. Erst danach beginnt man mit den gewöhnlichen Protheseverfahren.
 
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Die Behandlungsfrist ab der Untersuchung beträgt ca. 2,5-3 Monate.
 
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Multidisziplinäre Annäherung
 
Auch wenn Implantationen als sehr einfache chirurgische Eingriffe gesehen werden, ist trotzdem die Kooperation eines Oral- und Kieferchirurgen mit einem prothetischen Zahnexperten die beste Möglichkeit für einen Erfolg. Nach dem Einsatz sollte ein Zahnfleischexperte die nächsten drei Monate das umgebende Gewebe der Implantate beobachten. 
Knochenausbesserung
 
 
 
Sinus Lift
 
Die anatomischen Hohlräume oberhalb der Zähne an den Oberkiefer nennt man dem maxillaren Sinuse. Die maxillaren Sinusse setzen ihr Wachstum ein Leben lang fort. Der Anstieg an Volumen der Sinusse führt zur Verminderung des Knochenvolumens an den Oberkiefer. Dieser Knochenabbau gilt als physiologisch und kann mit der Zeit eine Implantation unmöglich machen. In diesem Fall wird ein Sinuslift durchgeführt, bei dem das Volumen der Sinusse verringert und das Volumen der Knochen erhöht wird, um eine Implantation zu ermöglichen. Bei einem Sinuslift handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff. Der Eingriff erfolgt - je nach Wunsch des Patienten - unter lokaler bzw. allgemeiner Anästhesie. Dabei werden zwischen Kieferknochen und der Sinusschleimhaut Knochenpartikel eingelegt. In den folgenden sechs Monaten wartet man dann die Knochenbildung ab. Zu diesem Zweck werden die einzupflanzenden Knochen vom eigenen Körper des Patienten (vom Becken oder den Unterkiefer). Es können aber Knochen aus der Knochenbank sowie auch anorganische Materialien verwendet werden. Nach der Knochenbildung kann man mit den gewöhnlichen Implantationen beginnen.
 
 
 
 
Die Alveolknochen-Augmentation (Erweiterung)
Der Knochenabbau an der Kiefer ist eine der größten Probleme, die bei langer Zahnlosigkeit nach einer Zahnextraktion vorkommt. Soll man Zahnlücken durch Implantate behandeln, so wird das Knochenvolumen und –Niveau viel bedeutender. Für eine Implantation ist nämlich ein bestimmtes Knochenniveau und –Volumen erforderlich. Verminderungen an Knochenvolumen aufgrund Zahnextraktionen oder intensiver Zahnfleischinfektion in jungem Alter, können durch Knochenausbesserungseingriffe behandelt werden. Solche Ausbesserungen erfolgen durch Knochenteile, die man aus dem eigenen Körper des Patienten entnimmt, bzw. durch anorganische Materialien. Wenn die eigenen Knochen des Patienten verwendet werden sollen, sollte man die Knochensubstanze vom Becken entnehmen. Eine Entnahme vom Schädel ist auch möglich. 
 
 
 
Die Weisheitszähne

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Die Weisheitszähne wachsen in der Regel zwischen einem Alter von 15-20. Aber wenn an den Kiefer nicht genügend Raum für diese Zähne befindlich ist, so wird dadurch das Wachstum verhindert. In diesem Fall bleiben  dann die Weisheitszähne unter dem Zahnfleisch oder im Kieferknochen stecken.
 
 
 
Warum müssen sie entfernt werden? 

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Ein teilweise ausgewachsener Weisheitszahn kann zu Infektionen und Verwachsungen an den Nachbarzähnen führen, was ein oft vorkommendes Problem ist. In fortgeschrittenen Fällen kann die Kapsel, die den Weisheitszahn umhüllt, eine Zyste bilden und dadurch zum Knochenabbau führen.
 
 
 
Wenn in dieser Phase keine Behandlung durchgeführt wurde, können sich Tumore aus dieser Zyste bilden, die dann eine viel kompliziertere Behandlung erfordern werden.  
Sollten auch unproblematische Weisheitszähne entfernt werden? 
 
Man kann nicht voraussehen, ob ein steckengebliebener Weisheitszahn Probleme verursachen wird oder nicht. Jedenfalls sind Behandlungen von Weisheitszähnen bei Problemen, im Vergleich zu unproblematischen Zähnen viel schmerzvoller und komplizierter. Infektionen aufgrund eines steckengebliebenen Weisheitszahnes können zu schmerzen, Schwellungen an der Kieferecke, zur Einschränkung der Mundöffnung und zur erschwerter Schluckfunktion führen. 
  
Bruch am Kiefer- und Gesichtsknochen
 
Ursachen für Knochenbrüche an der Kiefer sind in der Regel Gesichtsverletzungen. Brüche an den Oberkiefer, Unterkiefer, am Gaumen, am Jochbein und an der Augenhöhle können das Atmen, das Sehen, das Sprechen und das Schlucken erschweren. In Abhängigkeit des Traumas können auch Gesichtsdeformationen entstehen. 
  
Behandlung
 
Die Behandlungsprinzipien von Knochenbrüchen an den Kiefer und am Gesicht entsprechen den Behandlungsprinzipien für Knochenbrüche sonstigen Körperteilen, wie an Armen und Beinen; Die gebrochenen Knochenteile werden wieder vereinigt und festgehalten, bis sie wieder zusammengeschweißt sind. Bei der Vereinigung und Stabilisierung von gebrochenen Knochen wird je nach Umstand werden konservative Operationsmethoden durchgeführt, die man in offene und geschlossene Operationen unterteilt. 
 
Das Kiefergelenk (Das temporomandibülär Gelenk) 
 
Das Kiefergelenk ist ein kleines Gelenk, das sich an der Vereinigungsstelle von Schädel und Unterkiefer, vor dem Ohr befindet und die Bewegung und Funktion der Unterkiefer ermöglicht. 
 
Ohren- und Kopfschmerzen, Einschränkung an der Mundöffnung sowie Schmerzen und Geräusche bei der Kieferbewegung sind die häufigsten Symptome einer TME. 
  
Ursachen für Gelenkprobleme 
 
Viszerale Bewegungen wie das Zusammenbeißen oder Knirschen der Zähne (welche nicht physiologisch sind), die man auch Parafunktion nennt sind eine der häufigsten Ursachen für Kiefergelenkprobleme. 
 
Solche Parafunktionen können zu Pathologien, wie Meniskusdegenerationen führen, wenn man frühzeitig keine Maßnahmen trifft. Neben diesen Parafunktionen können auch Traumen, Romatoidis Arthritis und auch degenerative Gelenkerkrankungen zu schmerzvollen bzw. schmerzlosen Symptomen an den Kiefer führen.  
 
Mögliche Behandlungsmethoden 
 
Die Behandlung des Kiefergelenks unterscheidet sich in konservativer Zahn- und Medikamentenbehandlung sowie komplizierten chirurgischen Eingriffen. Je nach Diagnose können kurzfristige Schmerzstiller oder Muskelentspannungsmittel, eine Bissplatte oder eine Splintbehandlung sowie Stressbehandlungen bevorzugt werden. 
 
In der Regel wird ein chirurgischer Eingriff erst dann bevorzugt, wenn eine anderen nicht-chirurgische Behandlung erfolglos blieb oder wenn man nach sämtlichen Untersuchungen einen unheilbaren Schaden festgestellt hat, der die Lebensqualität des Patienten im größten Sinne beeinflusst.

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